Islandpferdehof 

Burgwald-Trekking

Unser Reiterhof - Tagebuch 2018

01. Januar 2018

Ein frohes neues Jahr wünschen wir und hoffen, dass ihr gut reingerutscht seid.

Bei uns ist der Jahreswechsel halbwegs problemlos über die Bühne gegangen, doch das Ganze ist bei uns immer mit gemischten Gefühlen verbunden. Die Zeiten, in denen es große Sylvesterpartys in unserem Gästehaus gab, sind lange vorüber. Jetzt überwiegt die Sorge, dass es durch das Feuerwerk Probleme bei unseren Vierbeinern geben könnte. Eigentlich hält sich das Feuerwerk in unserem kleinen Dorf noch in Grenzen, doch es gibt auch bei uns einige „Feuerwerk-Fans“ und die Nerven ganz gewaltig. Daher gibt es bei uns zunächst ein gemütliches Abendessen und dann kümmern wir uns um unsere Pferde.  In der Regel werden überall die Lichter angemacht und es gibt zur Beruhigung einen Mitternachtssnack. Außerdem versuchen wir tagsüber möglichst alle Pferde zu bewegen, damit sie sich schon im Vorfeld ein bisschen ausgetobt haben. Dann kann man nur abwarten und hoffen, dass sie in Panik keine Zäune abräumen oder sich Stall- und Boxenabtrennungen irgendwie verletzen. Der Großteil der Pferde bleibt in der Regel relativ gelassen, nur einige spezielle Kandidaten machen uns jedes Jahr Sorgen und daher sind wir mit ein paar Mädels immer um Mitternacht am Stall. In diesem Jahr waren Franzi, Geli und ich das Team am Stall. Anna und Elsa waren außerdem noch unsere Telefonjoker, sollten es größere Probleme geben. An der Reitanlage mußten wir uns dann nur um ein paar panische Oldies kümmern und einen sogar aufhalftern und festhalten. Etwas problematischer war es dann schon bei unseren Zuchtpferden am Haus. Dort hatten es unsere beiden Hengste Hjalti und Alvitur  sowie diverse Zuchtstuten mit den rauschenden Sylvesterpartys unserer Nachbarn zu tun und damit natürlich auch mit einem Dauerbeschuss beim Feuerwerk. Das Resultat von dem Terror waren zerlegte Zäune und eine Fusion von den beiden Herden. Zum Glück blieben alle Pferde unverletzt und auch die Hengste haben sich nicht die Köpfe eingeschlagen.  Nachts um 2 Uhr haben wir noch Zäune repariert und die Herden wieder getrennt.

Ja, da waren wir schon stinksauer und genervt. Das man sich einfach ein paar Meter von den Pferden entfernt und da sein Feuerwerk abfeuert, ist leider offensichtlich nicht möglich. Schade eigentlich, da werden die Prioritäten wo anders gelegt.

Nach dem etwas holprigen Einstand ins neue Jahr, geht es hoffentlich etwas entspannter weiter. Schaun mer mal!